Name: Ralf Schlüter
Beruf: (Prozess-)anwalt
Studienorte: Heidelberg und Münster
Studiendauer: 8 Semester
An etwa 2 bis 3 Tagen in der Woche finden meist die Verhandlungen statt. Es sind durchschnittlich 1 bis 2 Termine pro Verhandlungstag. Der Zeitaufwand steigert sich natürlich bei auswärtigen Terminen. Da kann schon mal ein halber Tag verplant sein.
Der Kontakt mit den Mandanten ist sehr eng. Es hilft einem auch dabei auf dem Boden zu bleiben und den Kontakt mit den wirklichen Problemen der Mandanten zu behalten.
Überwiegend positiv. Die meisten sind sehr dankbar. Einige schenken einem sogar eine Kleinigkeit, wie z.B. etwas selbst Gebasteltes. Das ist für die meist aufwändig und das Schöne ist, dass es ehrlich gemeint ist.
Ausgesprochen gut. Ich persönlich habe da noch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Gerade unter den jüngeren Kollegen herrscht ein sehr lockeres und unangespanntes Verhältnis.
Sehr wichtig ist eine gute Vorbereitung. Man sollte unbedingt seine Akten studiert haben, um auch auf überraschende Wendungen reagieren zu können. Zudem ist Erfahrung ein wesentlicher Faktor. Mit der Zeit lernt man die Feinheiten schon kennen.
Das kann man schwer sagen. Aber das dürfte so bei 50/50 liegen.
Grundsätzlich schon. Man sollte aber darauf achten einen Titel in einem Gebiet zu erwerben, das noch nicht überlaufen ist. Ich würde also eher zum Fachanwalt für Steuerrecht raten, als zum Erwerb des Fachanwalts für Arbeitsrecht.
Man sollte immer viel Einsatz bei den Mandanten zeigen und zügig
arbeiten. Auch vermeintlich kleine Mandate können sich zu größeren
entwickeln. Auf jeden Fall sollte man nicht arrogant wirken. Das verschreckt
die meisten Mandanten. Außerdem sollte man sich zügig ein
Netzwerk aufbauen. So kann man am besten an neue Mandate gelangen.